Eine Perle
October 12, 2009 at 8:42 am | In news - weird, silly thougths, the usual blah | 1 CommentHier wieder einmal eine journalistische Höchstleistung:
Terroranschläge nicht ausgeschlossen
«Die grössere Gefahr könnten von Rechtsaussen-Gruppierungen in der Schweiz kommen, falls diese ein Volks-Ja zum Minarett-Verbot für weitere fremdenfeindliche Aktionen nutzen.» Dass Islamisten verüben, halt Khan für unwahrscheinlich, aber nicht für ausgeschlossen. (..)
Lieber Schreiberling, du musst wissen, dass es am Montag jeweils sehr riskant ist, solche Sätze zu formulieren. Wenn eine montagsmüde Person den Abschnitt liest und einige Stellen sehr unverständlich findet, kriegt sie es mit der Angst zu tun, zumal sie den Fehler erst mal bei sich selbst, ergo bei ihrem Zustand sucht. Dabei ist es wohl eher notwendig, dass du aufwachst.
Fazit: Wer liest, ist klar im Vorteil. Wer korrigiert, noch sehr viel mehr.
WTF-Artikel des Tages oder Genetik für du
July 28, 2009 at 11:43 am | In german only, silly thougths, usual blah | Leave a CommentWeil saure Gurken gerade wieder Saison haben, muss man sich derzeit täglich Geschichten pseudowissenschaftlichen Ursprungs aussetzen. Mein WTF-Artikel von heute: Schönere Mütter zeugen schönere Töchter – Frauen werden immer schöner.
Zitat:
Jokela baut auf Forschungsresultate des Evolutionsforschers Satoshi Kanazawa auf. Dieser war zum Schluss gekommen, dass schöne Eltern eher hübsche Töchter zeugen – und weniger Söhne auf die Welt bringen. «Physische Attraktivität ist vererbbar. Dies erhöht die Wahrscheinlichkeit, eine Tochter statt einen Sohn zu zeugen.»
Das heisst also, dass schönere Frauen das X-Spermium magisch anziehen und das Y verächtlich schnaubend vertreiben? Bisher war ja eher der Mann an der Geschlechterbestimmung schuld, nicht wahr?
Korrekturen nehme ich gerne entgegen, falls vorhanden.
Das Bedürfnis nach Wärme oder woran man Ferienreife erkennt
December 22, 2008 at 6:45 pm | In silly thougths | Leave a Comment- Wenn man sich den Schal am heimischen Gasherd anzündet und dies erst bemerkt, wenn das Feuer versucht, die teure Jeans anzugreifen.
- Wenn man es schafft, immer wieder die gleiche Seite des zu lesenden Buches aufzuschlagen und zu denken”hey, das klingt ja mal spannend”
- ..paralysiert wiederholt auf dem Home-Link von Facebook herumklickt und nicht merkt, dass sich schon seit Stunden gar nichts mehr tut.
- ..man das Duftlämpchen hervorholt und damit einfach nur Wasser kocht.
- …man total überflüssige Sachen ins Internetz postet.
In diesem Sinne: rohe Fresstage!
Mir fehlen die Worte
May 2, 2008 at 8:27 pm | In silly thoughts, silly thougths | Leave a CommentLiebe (schon ehemalige?) Leserinnen und Leser,
Bitte entschuldigt meine erdrückende Stille. Es ist nicht so, dass mir die Worte fehlten, im Gegenteil, es gäb wahnsinnig viel zu erzählen. Auch fehlt es nicht an ironisch gefärbten Anekdoten. Es ist nur so, dass ich meine Ergüsse auf die Nachtstunden verschieben müsste, da sonst keine Zeit vorhanden wäre, hier etwas zu hinterlassen. Nur sähen dann meine Beiträge traurig und verwirrt aus, da ich dann schon halb träumte, und das will ja niemand, nicht wahr?
Nun ja, vielleicht findet sich ja im Sommer (!!) einmal eine Zeit der Musse, in der ich dann meine so aufregenden Memoiren hinterlasse. Bis dahin eine warme und sonnige Zeit!
Das noch immer nicht leiser gewordene Mariechen
Nee, is klar
February 12, 2008 at 2:16 pm | In silly thougths, usual blah | 4 CommentsYahoo und Microsoft: Der geplatzte Mega-Deal?
Microsoft entäuscht über Yahoo’s Absage
Diese Überschrift verdient eigentlich schon fast einen Preis.
(gefunden in der Online-Ausgabe einer Abendzeitung)
Über gewisse Männer und offene Bücher
January 29, 2008 at 4:19 pm | In silly thougths, usual blah | 3 CommentsGewisse Herren der Schöpfung (und ja, es gibt Gott sei Dank ganz andere Beispiele) haben noch nicht herausgefunden, dass man in offenen Büchern lesen kann. Insbesondere wenn die Schriftgrösse des Textes schätzungsweise 24 Punkt beträgt, er auch noch fettgedruckt und rot ist und uns ins Gesicht schreit: Ich will dich ins Bett kriegen! Bitte. BITTE! (Die Explicit-Version kann man persönlich bei mir anfragen, aber es hat auch Kinder im Web, die man nicht verderben will, nicht wahr?). Faszinierend an diesen Büchern, äh Männern, ist ja, dass sie es auf unglaublich ausgeklügelte Weise schaffen, einen aus dem Lager der Vergangenheit wieder auszugraben. Einige haben wahrscheinlich ein schlaues Büchlein, in dem sämtliche Koordinaten der Frauen enthalten sind, womit man sie ganz leicht und jederzeit wieder aufspüren kann und wenn man eine Suchanzeige dafür aufgeben muss. Andere benutzen Google oder Klassenfreunde. Welchen Weg sie auch immer einschlagen, das Resultat ist jedesmal unbezahlbar witzig und ähnelt sich im Inhalt. Grundsätzlich geht es meist darum, dass sie wirklich unglaublich fest an uns denken mussten (eigenartig, und das nach so langer Zeit?) und gerne wissen möchten, was wir denn heute so machen würden und wie es uns ginge (seltsam, das hat uns doch früher auch nicht interessiert). Den Todesstoss der Unterhaltung gibt Frau dann just in dem Moment, wo sie entweder zu viel über sich selbst schreibt, oder ganz erfreut erwähnt, dass sie einen Freund habe.
Was lernen wir daraus? Nun ja, wir Frauen kochen gerne und essen frisch, gewisse Männer wärmen lieber die alte Suppe wieder auf. Bloss dass die offenen Männer-Bücher das ein wenig ehrlicher tun könnten, die Antwort wäre wahrscheinlich die selbe.
Oh, du fröhlicher Konsum!
December 11, 2007 at 1:46 pm | In german only, silly thougths, usual blah | Leave a CommentIch bin mir im Klaren, dass das Filmchen, das mir heute von einer Freundin zugeschickt wurde, schon etwas betagt ist. Trotzdem erinnert es uns mal wieder daran, wie schnell wir Menschen zu hungrigen Tieren mutieren, wenn es darum geht, irgendwie Sesterzen sparen zu können. Auch steigen wieder die alljährlichen Horror-Einkaufsszenarien um Weihnachten ins Bewusstsein und all die guten Gründe dafür, in dieser Zeit einen grossen Bogen um Warenhäuser zu schlagen und die damit verbundenen Futterneidkämpfe zu vermeiden.
Unsinnig an solch Szenarien ist ja, dass man sich genau in diesen Momenten wohl am weitesten vom Sparen oder einem sonst sinnvollen Lebensstil entfernt. Es geht ums Hamstern, mich dünkt sogar, dass es sich fast um eine Sportart handelt, wer denn nun mit den meisten Mixern, Computern, Spielen und Monitoren rausrennt. Man könnte sogar vermuten, dass da der tief verborgene, ursprüngliche Reflex des Vorratsammelns wieder emporsteigt, sozusagen der nackte Kampf um das Überleben.
Danach sassen wohl so einige Familienväter in ihrer von Geräten überquellenden Wohnzimmern, sich fragend am brummenden Schädel kratzend, was da in diesen Stunden wohl in sie gefahren sein mochte. Konsumkater, ahoi.
Oh, du wundervolle Zeit
November 12, 2007 at 8:24 am | In silly thougths, the usual blah | 2 CommentsWo bist du nur hin? Du goldige, hübsche Zeit, die du mir das Schreiben von enorm wichtigen Texten ermöglicht hattest. Nun, eigentlich weiss ich ja, wohin du dich begeben hast. In meine hübschen Bücher,die orangen, grünen und auch violetten. Gemütlich gemacht hast du es dir dort, und doch bist du immer knapp dran. Auch die wohlbekannten Skandale blieben aus, wegen deines Umzugs. Gut, zwischendurch liess ich schon wieder die Puppen tanzen. Aber auch das hatte ich nie für die Nachwelt festhalten können.
Hiermit kann ich hochoffiziell mitteilen, dass mein armes, kleines Blog wahrscheinlich schweigen wird, die nächste Zeit. Aber ich komme wieder! Und das mit perfektionierter Grammatik (hoffentlich!) !
Stille Orte – Grosse Veränderungen
October 9, 2007 at 9:28 am | In silly thougths | Leave a CommentSicherlich gibt es erquickendere Themen, als das stille Örtchen. Trotzdem muss erwähnt werden, dass sich die Innenarchitekten auch da sehr kreativ geben können, wenn sie denn wollen. Eine der grossartigsten Erfindungen ist sicherlich das Unisex-Klo. Man erinnere sich: Ally Mc Beal, geheime Gespräche, die garantiert von der betreffenden Person belauscht wurden, die Spül-Fernbedienung, lauschiges, gemeinsames Händewaschen?
Nun, aufgrund äusserer Umstände kommen neuerdings gewisse Personen in den Genuss eines solch emanzipierten Ortes. Wer sich nun denkt, dass das in irgend einer Weise aufregend oder lustig sein soll, der sollte einmal mit eigenen Augen sehen, was passiert, wenn Weiblein und Männlein da zufälligerweise aufeinander treffen. Verschämt zu Boden guckend waschen sie sich hurtig die Hände und versuchen den Drang, ihre Frisuren oder Ähnliches vor dem Spiegel zu korrigieren, zu unterdrücken. Man weiss ja auch gar nicht, wie man da kommunizieren soll, da nun der übliche Tratsch verboten ist. Was soll man schon sagen? “Na, auch mal ne kleine Pause eingelegt, höhöhö” ist sicherlich schonmal nicht sehr angebracht. Ist ja irgendwie verständlich, dass man sich ein wenig unbehaglich fühlt, schliesslich ist das der Ort des Geschehens, wenn es um die kleinen Tricks im Alltag geht. Der Ort des neusten Klatsches und der Kosmetik, des Privatlebens. Man will doch nur ungern zugeben, dass man den ganzen Tag bloss immer nur so frisch aussieht, weil man sich beispielsweise alle zwei Stunden die Zähne putzt, Yoga übt oder jedesmal die Haare zurecht macht. Das sind die kleinen Geheimnisse des alltäglichen Lebens, die nicht einfach so, bloss weil einem das Zusammenleben so aufgezwungen wurde, aufgedeckt werden dürfen, ansonsten werden wir zwar nobel, aber vollends abgeklärt und vielleicht sogar geschockt zu Grunde gehen.
An diesem leicht peinlichen Beispiel sehen wir, dass dieses System des stillen Ortes vielleicht im Fernsehen zum Schenkelklopfer wird, im realen und vor allem schweizerischen Umfeld müsste man da etwas behutsamer vorgehen und die Menschen seelisch darauf vorbereiten, zum Beispiel mit Rollenspielen oder ein paar Beispielen von angebrachten Gesprächsthemen, die man in einer solchen Umgebung anschneiden könnte. Klar, es muss vorwärts gehen im Leben, es gibt einige Horizonte zu erweitern. Hier jedoch dürfte ausnahmsweise mal alles beim alten bleiben.
Fazit: Das Leben ist spannend genug.
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