Eine Perle

October 12, 2009 at 8:42 am | In news - weird, silly thougths, the usual blah | 1 Comment

 Hier wieder einmal eine journalistische Höchstleistung:

Terroranschläge nicht ausgeschlossen

«Die grössere Gefahr könnten von Rechtsaussen-Gruppierungen in der Schweiz kommen, falls diese ein Volks-Ja zum Minarett-Verbot für weitere fremdenfeindliche Aktionen nutzen.» Dass Islamisten verüben, halt Khan für unwahrscheinlich, aber nicht für ausgeschlossen. (..)

Lieber Schreiberling, du musst wissen, dass es am Montag jeweils sehr riskant ist, solche Sätze zu formulieren. Wenn eine montagsmüde Person den Abschnitt liest und einige Stellen sehr unverständlich findet, kriegt sie es mit der Angst zu tun, zumal sie den Fehler erst mal bei sich selbst, ergo bei ihrem Zustand sucht. Dabei ist es wohl eher notwendig, dass du aufwachst.

Fazit: Wer liest, ist klar im Vorteil. Wer korrigiert, noch sehr viel mehr.

Und wir fusionierten doch!

July 8, 2009 at 6:08 pm | In german only, nightlife gossip, silly thoughts, the usual blah | Leave a Comment

Endlich haben wir dieses alle Jahre wieder mühsame Fest hinter uns gebracht, diese kommerzielle Massenveranstaltung, so ganz ohne Herz und Seele. Aber irgendwie muss man da ja immer hin, so wie all die anderen 69′996 Menschen, bloss um sich davon zu überzeugen, wie schlecht heutzutage doch alles geworden ist. Diese Nähe auf dem Campingbereich und – Igitt – die liebenswerten Nachbarn machten uns auch in diesem Jahr wieder sehr zu schaffen. So viel Verständnis und Offenheit gehen einem halt schon enorm auf die Nieren.

Nach der einzig netten Begrüssung, so à la “Verpisst euch, haut doch ab hiaaaaa” , während der Suche nach einem geeigneten Plätzchen, konnte man schon voraussagen, dass uns an diesem Festival nichts Besseres mehr erwarten würde. Deprimiert und gelangweilt machten wir uns also ans Aufschlagen unserer Zelte, was uns erstaunlich leicht fiel. Fanden wir doch von Anfang an heraus, dass der kleine Plastikfetzen, der auch noch im Paket war, so etwas wie ein Regendach darstellte. So mussten wir uns tags drauf auch nicht bemühen, in prasselndem Regen eine Plastikfolie über das winzige Vorzelt zu werfen. Auf dem Gelände erwartete uns dann das übliche Programm: ekliges, teures Essen und laute, hämmernde Trommelmusik. Festivals an sich wären ja ganz gut, wenn die da bloss nicht immer so laute Musik spielten. Dann noch so viel verschiedene Stile. Wer soll sich da noch auskennen? So musste man dauernd von einer Tanzfläche zur anderen rennen, bloss, um nichts zu verpassen, was extrem stressig und schlecht für das Seelenleben ist! Und dann all die aufwärts-, rückwärts- und abwärts tanzenden Menschen, die auch noch sowas wie Freundenschreie von sich gaben – ja, wie soll man da noch in Ruhe seinen täglichen Spaziergang in der freien Natur hinter sich bringen? Dass da dann noch irgendwelche kreativen Köpfe zusätzlich noch so viel Dekoration und Kunst anbringen mussten, brachte das Fass zum überlaufen. All die Leuchtinstallationen im Zauberwald, die Hüttchen auf der Bachstelze und die Laser quer über den Platz – wir wollten nur noch nach Hause, wir waren dermassen verwirrt, nicht mal Alkohol oder Drogen konnten unsere Verzweiflung überdecken. Gottseidank hatten wir unterwegs keinen Wodka gekauft und noch gottseidanker kamen auch nie Hausierer auf unserem Zeltplatz vorbei, das wäre sonst noch richtig ausgeartet!

Was waren wir froh, als wir endlich wieder nach Hause (aka Berlin) fahren durften. So etwas Schreckliches wollen wir nie mehr erleben. Auch wenn wir in Berlin dauernd in der Ferienwohnung sassen und uns in keiner Sekunde dem Konsum von Luxusgütern hingaben, ja, völlig asketisch vor uns hinlebten, so schlimm wie auf der Fusion konnte nichts mehr werden.

Und hier noch ein paar erschütternde Zitate, aufgeschnappt in Lärz, Meck-Pomm:

  • “Hast du den Autismus erkannt?” (…….)
  • “Speed ist doch gar keine Droge, wohl eher ein Medikament” (ja, gegen übermässige Intelligenz und soziale Kompetenz)
  • “Ist Koks hier eigentlich billiger als in der Schweiz?” (ich hoffe nicht!)
  • “He, ich hab Teile mit MDMA” (Trifft sich gut, hab sowieso schon Kopfschmerzen)
  • “Zu geil, wir Mädels können hier im Stehen pinkeln, hörst du? Im STEH-EN pinkeln” (Fusionella FTW!)
  • “Kann man denn hier kein Fleisch kaufen?” (Nee, kann man nicht, ausser bei gewissen Nachbarn, die eine ganze Burg aufbauen und darin eine Parallelwelt ihrer Wohnungen errichten)
  • “Deine Augen sind voll Neon” (Zitat eines Zitats ;) )

(Und jetzt ma ernsthaft: Ich danke allen Mitfusionisten und Mitfusionistinnen und natürlich Herrmann, Heiri und Köbi für die absolut unverwechselbar geile Zeit. War ebenfalls wunderhübsch, neue Menschen kennenzulernen (Gell, AK) und auch noch ein, zwei Kontakte mit nach Hause zu nehmen, die unter Umständen zu ausserterminlichen Treffen an einem anderen Ort führen könnten. Auch wenn der Ort vielleicht nicht Kackstelze heisst und wir etwas weniger umnachtet und übernächtigt sein werden. Und wir fusionierten doch! ;) )

Die nackte Wahrheit

August 16, 2008 at 8:36 pm | In german only, silly thoughts, the usual blah | Leave a Comment

Polterabend – einige zucken schon beim Vernehmen dieses Wortes ängstlich oder auch peinlich berührt zusammen. Andere verdrehen nicht wenig genervt die Augen, oder geben gleich feuchtfröhliche und nicht minder peinliche Geschichten über dieses Ereignis zum Besten – Früher oder später endet die Thematik beim Unvermeidlichen: den Stripperinnen. (Wer sich jetzt schon über das triviale Thema aufregt, sollte sich lieber wieder in seine NZZ vertiefen und sich kreative Vorschläge zur Erweiterung der eigenen kulturellen Bildung zu Gemüte führen. Denn hier geht es ums Eingemachte.)

Als weibliches Wesen würde man ja schon annehmen, dass es die meisten Männer entzückt, wenn sich so eine Dame mit gekonnten und grazilen Handgriffen die wenigen Nylonfäden zu motivierender Musik vom Körper streift. Weit gefehlt – Hört man sich im engeren Freundeskreis um (man ist ja nicht verklemmt), so muss man mit Schrecken feststellen, dass sich die Gesichter der Herren ängstlich verziehen und sie das Ereignis des Beobachtens einer nackerten, fremden Frau eigentlich nur beschämend, peinlich oder sehr unangenehm finden. Die Dame sei ja IRGEND eine, und schliesslich hätten sie ja nicht zum ersten Mal einen Frauenkörper aus der Nähe gesehen (ja, das wollen wir doch hoffen!). Einleuchtend werden diese Aussagen erst, wenn man sich einmal, zum Beispiel bei Tante Wikipedia, in die Geschichte des Striptease einliest: diese reicht einige Jährchen zurück, in eine Zeit (ungefähr Mitte 19. Jahrhundert, einige reden sogar noch von der Antike), in der es wirklich unerhört war, wenn Frau sich bloss in blickdichten Strümpfen zeigte. Weil dies jedoch schnell Anklang fand, was nicht verwundert, trauten sich sogar einige Damen, in schwarzen Nylons den Cancan zu tanzen. (Ihr wisst schon, Rüschenröcke hin- und herschwingend) Diese Aktionen wurden mit Geldstrafen und Verfolgung belegt. Ja, kein Wunder war das damals interessant! Mann sah ja damals auch wirklich gaaar nichts, höchstens seine eigene Frau, und das auch erst nach jahrelanger Wartezeit! Der Reiz des Verbotenen und Verborgenen siegte in dieser Zeit auf der ganzen Linie.

Aber heute? Heute sieht man den ersten Strip ja schon morgens in der (pfui) Tram, wenn man die Zeitung aufschlägt (Nein, nicht im Blick, ich spreche hier von ganz simpler Unterwäschewerbung). In gängigen Fernsehprogrammen werden einem so viele Hinterteile und Oberweiten präsentiert, dass Mann offenbar nur noch müde abwinkt, wenn eine Stripperin auf dem Programm steht. Aber da muss auch noch etwas anderes im Spiel sein. Wie oft sah man im Fernehen schon diese beklemmende Situation, in der ein Mann hochroten Gesichtes, umringt von noch zehn anderen nicht minder roten, schweissglänzenden Köpfen, sich auf einem Stuhl die Extremitäten einer Stripperin gefährlich nahe zu Leibe rücken lässt (lassen muss?) ? Wie froh war man jedesmal darüber, der betroffene Mann wahrscheinlich auch, wenn die Show dann endlich vorbei war? Kein Alkohol auf dieser Welt scheint das Leiden zu dämmen, das Mann empfindet, wenn mit von so viel überwältigender, nackter Wahrheit konfrontiert wird. Einige brechen in fast verzweifeltes Gejohle aus oder klatschen wie wild, weil sie wahrscheinlich nicht wissen, was sie sonst tun sollen! Was sind das für Emotionen, die da zu Tage treten?

Es lässt sich doch auf einen Nenner bringen: Es ist allen einfach nur peinlich. Niemand ist gerne so ausgestellt. Doch die Frage, warum dann eigentlich immer wieder eine Stripeinlage zum Polterabend gebucht wird, ist damit nach wie vor noch nicht geklärt. Will man den zu Verheiratenden damit quälen? Macht man das einfach aus purer Unkreativität? Lieben so viele Leute einfach das Fremdschämen und die Schadenfreude, oder ist da nicht doch noch ein kleines Restchen Reiz dabei? Es macht einfach keinen Sinn, dass die meisten Männer den Striptease nicht erquickend finden, das Geschäft auf diesem Gebiet aber nach wie vor einwandfrei läuft.

Dazu passt der Kommentar eines lieben Freundes: “Du kennst eben echte Männer. Die lieben es, wenn ihre Freundin strippt, alles andere kann ihnen gestohlen bleiben” (Wortwahl etwas abgeschwächt ;) )

Und weil diese Bemerkung eine wahnsinnig Beruhigende Wirkung hat, glaubt Frau doch gerne daran, nicht wahr?

Fazit in eigener Sache: Liebe Freundinnen, solltet ihr jemals auf die Idee kommen, mir einen langhaarigen Adonis (-Affen) in Leoparden-String zum Polterabend zu buchen, vergesst es. Soviel erträgt KEINE Freundschaft.

blog.noonee.net, new and improved!

July 29, 2008 at 7:03 am | In feelings, german only, the usual blah | 1 Comment

Mein Herzchen hüpft! Der lieblichste Blog, seit es diese gibt (und diesen gibt es eigentlich schon sehr sehr lange), ist wieder aus seinem Dornröschenschlaf erwacht! Freut euch auf frische Berichterstattungen und wundervolle Aus- und neue Durchblicke. Wir sind gespannt, Mariechen und ich. ;)

Zerstampfung auf Facebook

July 16, 2008 at 12:11 pm | In german only, silly thoughts, the usual blah | 5 Comments

Es ist ein Skandal. Auf Facebook werden unschuldige Community-Abhängige gewaltsam angegriffen, und damit nicht genug, dann macht das Gesichtsbuch das tatsächlich noch im Namen der eigenen Freunde! Bevor ihr euch zu fest erschreckt, hier der Satz, der zu meinem Ausbruch führte (gesehen, als Frau mal wieder eine der absolut wichtigen Applications installierte):

Einer Ihrer Freunde hat eine Zerstampfung auf Ihnen. Finden Sie heraus, wem!

Naja, immerhin kann man behaupten, dass man wahrscheinlich vorher noch nie eine Zerstampfung auf sich hatte, oder wenn, dann wurde einem das nicht einfach so mitgeteilt. Denn so etwas sollte man doch lieber für sich behalten, sonst wird man ja noch eingesperrt!

Schlussendlich führt die Sache zu wichtigen Erkenntnissen resp. Fragen:

1. Automatische Übersetzungsprogramme sind so lange unbrauchbar, bis Computer echte Gefühle besitzen.

2. Wenn schon Menschen aus Fleisch und Blut grosse Mühe mit den Fällen haben, wie soll ein armes Gratisprogrämmchen diese beherrschen?

Fazit: Ich herze Gesichtsbuch! ;)

Fusion-Team = spassig

July 9, 2008 at 10:56 am | In german only, silly thoughts, the usual blah | Leave a Comment

Gesehen auf einem der tausend (und noch viel mehr ) Fotos im Fusion-Pool:

“Gekleidet in lebensbejahendem Mausgrau stand er aktiv rum und schwieg laut”

Love them sayings!

Nach der Fusion ist vor der Fusion

July 4, 2008 at 8:35 am | In german only, nightlife gossip, the usual blah | 1 Comment

Ja, sie taten es wieder. Das dynamische Trio wagte sich auch dieses Jahr hinaus ins Niemandsland, um die Ketten des Alltags abzulegen. Positiv war so einiges, insbesondere aber, dass die drei Musketiere Verstärkung durch Oski bekamen, dem guten, alten Volvo. Gut, das eine Musketier musste den Oski jeweils 12 Stunden durch Urwälder und Einöde treiben (220 km/h, anyone?) , von dessen Luxus profitierten schlussendlich aber alle. So verwandelten sich die Drei in blumiger und lauter Umgebung langsam aber sicher in lustige Partytierchen (manche trugen sogar Flügel), die auf ihren zahlreichen Streifzügen durch das Gelände ganz viel lustige Menschen trafen und ganz viel lustige Musik auf die Ohren bekamen. An dieser Stelle eine kleine Durchsage an alle DJs da draussen: Nein, es macht uns keinen Spass, wenn ihr den Bass rausdreht und dann völlig unerwartet, wenn man die Hoffnung schon beinahe aufgegeben hat, zwischen zwei Schlägen wieder reinhaut. Das Publikum musikalisch so auszuhungern, dass es bei den kleinsten Tönchen ekstatisch reagiert, ist zwar grundsätzlich eine gute Idee, aber in der Praxis nicht umsetzbar! Wie auch immer, hier die restlichen gesammelten Erkenntnisse dieses turbulenten Wochenendes, denn leider leider ist die Zeit wieder einmal zu knapp, um alles in einen schönen Aufsatz zu packen ;-) :

Nervte und/oder amüsierte:

Unsere Nachbarn: Grün hinter den Ohren, zugeknallt mit Kisag-Stoff, verliessen sie nicht einmal (okay, ein einziges Mal) ihre Pavillonburg. Die netten Gesellen, die von ihren Papas Autos mit der Aufschrift “Abi 2008″ kriegten, entschieden sich nach einer Weile, statt ihre blöden Bemerkungen einfach nur zu SAGEN, diese zu SCHREIEN. Und nein, Judenwitze sind auch dort nicht lustig, das kann man mit keinem Zustand entschuldigen. Was mich persönlich wunderte war die Tatsache, warum sie nebst ihrem ganzen Müll nicht auch gleich wahlweise ihre Autos und kaputten Freunde auf dem Platz zurückliessen.

Die Busch-Pinkler: Dass die Klos wirklich in der Nähe waren, lassen wir hier mal unter den Tisch fallen. Anscheinend folgen gewisse Männer fast zwanghaft ihrem natürlichen Drang, ihr Geschäft ins Grün zu erledigen. Mal abgesehen von der entstandenen Geruchsbelästigung, von der man dann aber dank genügender Entfernung nicht viel mitbekam, sind gewisse Frauen nun um einige wichtige Erkenntnisse reicher: Sie wissen nun, mit welcher Technik nach abgeschlossenem Entsorgungsvorgang der beste Freund behandelt wird, um ihn dann (viel zu langsam!) wieder einpacken zu können. Naja, da blieben keine Wünsche mehr offen, das muss man hier ganz klar sagen.

Warentausch auf dem Zeltplatz: Statt blaue Stühle plötzlich schwarze zu besitzen, das ist doch mal was! Insbesondere dann, wenn die neuen Exemplare so viel teuer sind. Danke, Abi 2008 – retarded! ;)

RGKs (Rapsglanzkäfer): Sie gehen nicht nur auf gelb. Nein. Sie gehen auf weiss, hellgrün und orange. Sie stürzen sich Kamikazehaft in deinen Milchkaffee und wollen sich in deinen Augen oder deinem Mund schlafenlegen. Sie stellen sich tot, wenn man sie antippt und fliegen erst davon, wenn irgendwo was Attraktiveres (Gelberes, Grüneres) auftaucht. Nun ja, so hatte man wenigstens immer seinen Schwarm um sich.

Ri-Ra-Regenbogen: Was kann man hier schon sagen. Wie bestellt erstreckte sich ein 180° (gäll Päde)-Prachtstück von Regenbogen über den Fusionhimmel, was für ein Geschenk!

Zeltschnüre: Nicht zum Drüberstolpern gedacht!

Kaffeekenner: Lieber Nordländer, der du uns so prächtig und unfreiwillig am Kaffeestand unterhalten hast; es macht nichts, wenn ein Latte einmal 0.5 l Milch enthält, man darf ihn dennoch Latte nennen. Du kannst von Glück reden, dass die armen, überarbeiteten Standmitarbeiter zu schwach waren, dir das Gebräu über den Kopf ergiessen zu lassen. Ich hoffe du weisst, dass weisse Pülverchen sich nicht so gut mit Kaffee vertragen und hattest die Wirkung geniessen können.

Andi und Sara (h?): Ihr wart die besten Nachbarn, die man sich wünschen konnte! :)

Aufgeschnappt:
“Ich bin am achtüngsten” (und wir waren am lachendsten)
“Ich glaub, es zieht sich zu” (das glaubten wir auch immer)
“Hier gibt es ja gar kein Fleisch?!” (das gabs an der Fusion noch nie und wirds auch nieeee geben)
“Newton!!” (er schrie eigentlich “Fusion”, aber es war wirklich undeutlich)

Oft gesagt:

“Das war doch in den 80ern voll krebserregend!”
“Ich hab Hunger”
“Ich konnte nicht schlafen”
und folglich: “Ich bin müde”
“Schlafen war doch in den 80ern mal krebserregend?”
“Hastu ma ne Kippe?”
“Rauchen war doch in den 80ern noch nicht krebserregend?”
“Schau mal, ein Laser!” (immer nur von Weitem)
“Ist das Feuerwerk extra?”
“War nicht Feuerwerk in den 80ern krebserregend?”
“So guuuet!”
“Huere geil!”
“Ich geh ne Pizza holen”
“Pizza war doch in den 80ern krebserregend?”
“gibts in diesem Lied auch ne Melodie?”
“Standing in liiines! (gesungen) “
“Banana Balls = penis testicles”

Ri- Ra- Regenbogen

Ri- Ra- Regenbogen

Jill Scott – Gott?

November 29, 2007 at 10:53 pm | In beloved zoorich, german only, the usual blah | Leave a Comment

Erst liess man sich berieseln mit funky Sounds, vielleicht unbekannt, da man das neueste Album zuvor noch nicht gehört hatte, langsam wippte man mit, noch etwas gehemmt und auf leisen Sohlen, und doch voller Erwartung. Sie lächelte ihr breites Lächeln, das einen sofort mitriss und zwang, es ihr gleich zu tun. Man merkte, dass ihr Talent die Poesie ist, ganz fein und unaufdringlich webte sie ihre Geschichten zwischen die Lieder, wie ein goldener Faden durch Samt, lasziv, zum Bersten sexy und doch ganz mädchenhaft. Langsam übernahm ihre Stimme die Macht über einen, mal ganz leise und tief, dann wieder hoch, wie der erste morgendliche Sonnenstrahl, der sich golden und hell durch die Wolken kämpft. Gerne liess man die Gänsehaut über den Körper rieseln, man selbst wurde ihre Stimme, ihre Musik, ihr Lachen. Immer wieder tauchten persönliche Favoriten auf: A Long Walk, und man spazierte mit, oh ja, mit Tränen in den Augen. Die Stimmung stieg auf den Siedepunkt, sogar die Zürcher Tierchen vergassen ihre Zurückhaltung für einmal und bewegten sich alle in ihrem eigenen Rhythmus, tobten, oder schlossen die Augen. Whatever. Sie durfte nicht aufhören, man rief sie zurück, um ihre Honigstimme noch einmal zu hören. Yeah, It’s Love, man glaubte schon gar nicht mehr daran, aber es erklang, die Menge bildete eine wogende Welle und das Herz schlug höher. Ob es wohl noch käme, das Lied, das man sich insgeheim wünschte? He Loves Me, schmerzhaft in die Länge gezogen, einmal in erschütternder Sould-Diven-Manier gesungen, einmal in Oper-Version. Ah yeah, Jill, he loves you and we love you too, yes, we do! Was danach kam, war nur noch pure Freude, kombiniert mit verzücktem Lachen und hochgerissenen Armen, eine Zugabe, man hätte nicht einmal gewagt, im Stillen davon zu träumen. You just runnin’ cross my mind, und du wirst es auch morgen und übermorgen noch tun. (ich übertreibe? Tja, wer nicht da war, war nicht dabei ;)

Oh, du wundervolle Zeit

November 12, 2007 at 8:24 am | In silly thougths, the usual blah | 2 Comments

Wo bist du nur hin? Du goldige, hübsche Zeit, die du mir das Schreiben von enorm wichtigen Texten ermöglicht hattest. Nun, eigentlich weiss ich ja, wohin du dich begeben hast. In meine hübschen Bücher,die orangen, grünen und auch violetten. Gemütlich gemacht hast du es dir dort, und doch bist du immer knapp dran. Auch die wohlbekannten Skandale blieben aus, wegen deines Umzugs. Gut, zwischendurch liess ich schon wieder die Puppen tanzen. Aber auch das hatte ich nie für die Nachwelt festhalten können.

Hiermit kann ich hochoffiziell mitteilen, dass mein armes, kleines Blog wahrscheinlich schweigen wird, die nächste Zeit. Aber ich komme wieder! Und das mit perfektionierter Grammatik (hoffentlich!) !

Gentleman – oh, du deutscher Reggaegott!

October 25, 2007 at 9:29 am | In german only, nightlife gossip, the usual blah | 2 Comments

Er hat gestern den Sommer zurückgebracht mit seiner Honigstimme, einen in warme Gefilde befördert, Erinnerungen an lang vergangene Ferien in Jamaika geweckt und meiner Wenigkeit und deren Begleitung ein verzücktes Lächeln auf das Gesicht gezaubert. Der Abend hielt, was er versprach, das Feuerzeug wurde geschwenkt, Babylon verbrannt, die Hände nach oben gerissen, passiv-gekifft, das verlorene und panikartig gesuchte Haschbröckchen unserer Nachbarn an gewissen Schuhsohlen wiedergefunden und auf das Ganze noch mit einem Bierchen angestossen. Durchschnittsalter 18? Egal. Denn mit unserem Gekreische und Gehample fiel die erst kürzlich erlangte Reife so gar nicht auf. Mädels, nehmt euch in Acht!

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