Linux zum Kuscheln

August 29, 2007 at 2:17 pm | In german only, silly thoughts | Leave a Comment

Ich weiss, das ist für alle Geeks ganz und gar nichts Neues. Aber ich muss sagen, seit ich heute diesem herzerweichenden Linux-Plüsch-Pinguin begegnet bin, hab ich meine Existenz als Knuddeltiergeschenk-Hasserin aufgegeben. (Achtung: Diddl geht immer noch nicht. Und wird auch nie gehen. Diddl. Must.Die)

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der süsse Tux

Fotografiere dich selbst!

August 28, 2007 at 8:36 am | In beloved zoorich, feelings, german only, news - weird, the usual blah | Leave a Comment

Ah, welch nostalgisches Gefühl empfindet man beim Lesen des Artikels über den Künstler Willi Kraft, der für die Nachwelt einen dieser alten Schwarzweiss-Fotoautomaten gerettet und aufgemöbelt hat. Wer liebte sie nicht, diese Flirt- und Cliquentreffpunkte? Das Austauschen der kleinen Fotos auf dem Pausenplatz und das Ergattern von Götzenbildern des neusten Schwarms? Es ist noch gar nicht so lange her, da durften gewisse Leute in Berlin das Gefühl des Zusammenquetschens vor einer solchen Linse wieder aufleben lassen. Erste Erkenntnis: Es war früher weitaus einfacher, sich zu dritt auf ein solches Foto zu platzieren, ohne dass von einer Person nur noch die Nasenhaare oder die gebleckten Zähne zu sehen waren. Zweite Erkenntnis: Man sieht auf diesen Bildchen für einen Franken, wenn man es dann drauf geschafft hat, einfach nach wie vor am besten aus. Samtene Haut, glänzende Augen und Haare, absolut weisse Zähne und ein Strahlen, das jeden Filmstar dagegen blass aussehen lässt. Dieser Tage, in denen der Verbrecherstatus des Motivs proportional zu Fotoqualität und Preis zuzunehmen scheint, könnte man doch so vereinzelte Kästen an etwas versteckteren Orten stehen lassen, damit man sich, geschockt von der nackten, augenberingten und gefleckten Wahrheit seines Aussehens, zwischendurch einen Egobooster verpassen könnte.

Feiern unter Sternen und Beton

August 27, 2007 at 12:57 pm | In beloved zoorich, nightlife gossip, silly thoughts | Leave a Comment

Wer gedacht hat, dass man bloss schlafende Landstreicher unter Autobahnbrücken findet, der hat sich vertan. Wer so richtig cool sein will (oder in Zürich-Sprache: Lääss) , der macht sich auf den Weg zu einer der zahlreichen illegalisierten Partys im Freien. Die Vorteile liegen auf der Hand, man gönnt den Lungen mehr oder weniger frische Luft (mal abgesehen von der Packung Kippen), bezahlt in den meisten Fällen keine Eintrittsgebühr, sieht den Sternenhimmel und merkt viel schneller als in einem der bösen Kellern, dass es aufgrund der immer extremer werdenden Helligkeit langsam Zeit wird, den Weg gen Hause einzuschlagen. Wie in jeder Lebenssituaion gibt es natürlich auch hier gewisse Kehrseiten. Man muss, das ist nun nicht übertrieben, erst einige Prüfungen bestehen, um an einen solchen Ort des Feierns zu gelangen. Man könnte diese kleinen Schikanen durchaus als Initiationsriten für die Erfüllung von erweiterten Partyansprüchen bezeichnen. Dass man überhaupt zu solch Informationen über ein Fest im Freien bekommt, rührt daher, dass man sich in irgendeiner Form a.) bei der richtigen Person angebiedert hat, oder b.) zufällig von einer der Eingeweihten gemocht wird, oder c.) eine Frau ist, und das mit überzeugend weiblichen Attributen. Das erinnert doch wieder unschön an diese Invite-Only-Feten und bedarf der Überwindung des eigenen Egos. Es sei denn, man erlangt diese Infos so oder so auf dem Internet, was in diesem Falle eher die Flyerverteilende Person etwas alt aussehen lässt. Diese Tatsache hinter sich gebracht, muss man den Standort bestimmen, den eigenen (will ich mich betrinken, oder nicht?) und auch den der Party. Gut möglich, dass es keinen Plan dazu gibt, und wenn, dann stimmt der mitnichten. Jedenfalls spürt man mit jedem hinter sich gebrachten Kilometer die Wichtigkeit des Versteckten und das Geheimnisumwobene einer illegalen Party immer mehr, abenteuerlich habens die Eingeweihten. Sollte man sich kurz vor dem Ziel befinden, aufgepasst: Es kann durchaus geschehen, dass die Zielgerade zum wohlverdienten Bier und zur muntermachenden Musik von einer Dorf-Chilbi versperrt wird. Da fragt man sich dann schon, wo die Organisatoren wohl noch überall die Finger drin haben. Ein OL für Erwachsene, der immerhin mit schöner Light-Show, leckeren Drinks und mehr oder auch weniger sympathischen Zeitgenossen belohnt wird. Eines wird sich jedoch nie ändern: Nur in der Gruppe fühlen sich Herr und Frau Zürcher wohl, sollte man solche Exemplare ohne Vorwarnung ansprechen, können Symptome beim Gegenüber auftreten, die entfernt an ein schüchternes Rehlein erinnern.

Fazit: Draussen feiern ist besser als drinnen..naja..

Fazit 2: Was der Zürcher nicht kennt, spricht er nicht an

Edit: Für alle Nicht-Schweizer: Chilbi = Kirmes = Jahrmarkt ;)

Mariechen drückt die Schulbank

August 24, 2007 at 1:51 pm | In ego corner, silly thoughts | 9 Comments

Es ist faszinierend, wie schnell man sich wieder in die fleissig-/rotwangige Schülerin mit latent schlechtem Gewissen verwandeln kann. Noch nicht mal den ersten Schultag des steinigen Wegs der Erwachsenenmaturität hinter sich gebracht, verhedderte sich das arme Mariechen schon in undurchsichtigen Schulplänen, Zielvorgaben und Hausaufgaben.

Da ist sie mal gespannt, wie das weitergeht. Sie wird euch aber sicher gerne mal von ihren Fortschritten in Physik berichten. Das gefällt euch sicher. ;)

Ein herrliches Wochenende allen!

Schräge Vögel

August 21, 2007 at 1:15 pm | In artsy stuff & pics, beloved zoorich, fashion victim | 4 Comments

Wer als als eingefleischter Zürcher Szeni bisher dachte, er habe den Brocki- und Vintage-Stil für sich gepachtet, der kann auf dieser Page aus dem hohen Norden nach noch mehr Inspiration suchen. Leider zeigt sich die schweizerische Verhaltenheit eben auch oft in unserer Art, uns modisch auszudrücken. Es kommt meist so beinaaaahe hin, doch leider lässt man sich dann doch gerne von den zahlreichen argwöhnischen Blicken in den Strafraum des Stils verbannen, wo Unauffälligkeit (oder Kauf von der Stange) noch immer eine Tugend ist. Zugegeben, einige Motive laden nicht gerade zum Nachahmen ein, geben aber Hinweise darauf, dass sehr viele Züritierchen in Sachen Stil und Kleidung gerne gen Norden blicken. Obwohl sicherlich auch da mehr unauffällige Menschen herumspazieren und dies nur kleine Ausschnittchen aus einem Stadtleben sind, lässt sich etwas weniger Uniformierung herausfühlen. Für mich, die sich noch nie in “kühlere” Gefilde gewagt hat, natürlich eine äusserst mutige und subjektive Aussage. Jedoch steigerte dieser Anblick durchaus wieder die Lust, eine Reise durch die Zürcher Brockis und Second-Hands zu wagen. Von denen gäbe es ja eigentlich genug.

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(Bild von www.hel-looks.com)

Das Wort des Tages..

August 21, 2007 at 11:11 am | In news - weird, silly thoughts, the usual blah | 2 Comments

..gesehen im Tagi:

Karma-Kapitalismus

Unwissend, ob er schon länger existiert, schafft es dieser hübsche Ausdruck für den Puls der heutigen Zeit auf die Rangliste meiner neu erworbenen Lieblingsworte. Er beschreibt treffend das Verhalten unserer Wirtschaft, aus allen Arten von Nöten und Katastrophen Profit zu schlagen, hier eben aus unserem Bedürfnis, uns ohne schleichende Gewissensbisse dem Konsum von trendigen Gütern zu frönen und gleichzeitig was Gutes für die dritte Welt und die Natur zu tun. Diese Bewegung hat sicher seine vorteilhaften Seiten, kann jedoch heuchlerisch wirken, wenn man nebst seines menschenfreundlichen Hemdes den Schrank voller von Kinderhänden hergestellten Kleider vollgestopft hat. Man kann es aber auch von der optimistischen Front her betrachten: Jede Aktion muss im Kleinen anfangen, lieber lässt man einige Franken in wohltätige Organisationen fliessen, was heutzutage viel häufiger möglich ist, als auf ewige Zeiten mit Scheuklappen herumzulaufen.

Danke, Verfasser des Artikels (leider hab ich schon wieder deinen Namen vergessen), für den Gedankenanstoss.

 

 

James, Blint?

August 16, 2007 at 7:11 am | In german only, news - weird, silly thoughts | 3 Comments

Vielen Dank für den Hinweis, liebe Aena, Ganz frech klau ich das ihnen nun, um es hier in meiner hoffentlich noch entstehenden Serie von eigenartigen News einzureihen.

Der arme James ist blint. Oder auch das Korrektorat von news.ch. Ob sie wohl noch eine Stelle zu vergeben haben? ;)

Nachtrag: Na, jetzt haben sie uns den Spass aber gründlichst verdorben und es korrigiert – der Link allerdings liefert noch immer den Beweis.

Streetparade – ertränkt und abgefüllt

August 13, 2007 at 8:14 am | In beloved zoorich, feelings, german only | 1 Comment

Nein, das wird nun keine Abhandlung über die Vor- und Nachteile der Strassenparade. Auch nicht darüber, ob es nun lohnenswert wäre, sie Stadtseitig zu finanzieren oder sie mit Pauken,Trompeten und Drum-Maschine untergehen zu lassen. Es stellt sich hier nicht die Frage, ob diese Stulpen aus Fell und anderen hübschen Materialien nun endlich gemeinsam mit den Netzstrümpfen aussterben sollten. Die Kreativität war auch dieses genau so ausgeprägt wie der schlechte Geschmack, und es ging ja nie darum, an der Strassenparade wie ein hochbezahltes Model auszusehen, wohl eher wie unbezahlte Künstler. Aufgefallen sind weder die Hobby-Kostüm-Künstler, noch die polytoxischen Zeitgenossen, sondern die Mitmenschen, die den Bierständen und zahlreichen Bars zum Opfer fielen. Nun ja, eigentlich war die Opfer/Täter-Verteilung doch eher umgekehrt. Dem Alkohol entwachsen die ungewöhnlichsten Blüten, manche Menschen schlagen wild um sich und liegen dann sabbernd darnieder, andere werden urplötzlich zu Goliath und wollen all die kleinen Davidchen verprügeln. Noch andere – und das ist erschütternd – haben nun ein Menschenleben auf dem Gewissen.

Die Erkenntnisse sind so banal, wie sie sich auch jedes Jahr wiederholen: Das Motto der Parade- immer auffindbar im Bereich von Sonne, Liebe, Würde, Respekt und Toleranz – überlebt wohl nur noch in wenigen Leuten und als leuchtende Schrift auf dem offiziellen Programmheftchen. Die gute Kehrseite der Medaille war , und das darf man hier nun nicht einfach unter den Tisch fallen lassen, dass man selbst einfach nur stundenlang, mit einem breiten Grinsen und lieben Freunden vor sich hin tanzen konnte. Und wenigstens selbst noch wusste, warum man sich denn nun ins Getümmel stürzte.

Fazit: In den Herzen spielt die Musik

Richtigstellung

August 9, 2007 at 5:34 am | In german only, silly thoughts | 7 Comments

Na, da muss man mein Regenreigen wohl etwas korrigieren – So macht der Regen naürlich keinen Spass.

In Frieden ruhen lassen

August 8, 2007 at 1:10 pm | In german only, silly thoughts | 2 Comments

Kam gerade zu dem Entschluss, dass man den Verkauf von Musik von toten Sängern und Sängerinnen verbieten sollte. Insbesondere gilt dies aufgetauten, wieder eingefrorenen und nochmals gekochten und durchgekauten Klassikern. Ich bin mir ziemlich sicher, dass Elvis sich schon einige Male im Grab herumgewältzt hat, beispielsweise. Wir feiern ja auch nicht die Geburtstage unserer Ahnen und kassieren die Geschenke für uns ein. Das würde man makaber finden und sich elendiglich dafür schämen.

Eine Ausnahme allerdings bilden die Vertriebe, die das Geld der Familie zukommen lassen oder für gute Zwecke spenden.

Alles andere schreit: AUSVERKAUF

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