Herr Aguilera will uns einfach nicht verlassen

July 31, 2007 at 9:32 am | In news - weird, silly thoughts | 2 Comments

Es ist hochbrisant. Und es steht noch immer so auf news.ch. X-Tina hat offenbar einen heimlichen Bruder. Den hässlichen, verstossenen Zwilling. Der erlitt einen Schwächeanfall während ihres Konzerts, ist es doch auch keine leichte Aufgabe, die heimliche Schwangerschaft der Schwester zu ertragen. Christian Aguilera, von Herzen gute Besserung.

Blog in neuem Kleid

July 31, 2007 at 8:47 am | In german only, silly thoughts, the usual blah | 6 Comments

Manchmal braucht es Tapetenwechsel. Ich hoffe inbrünstig, dass nun niemand einen Kulturschock erleidet und die geneigte Leserschaft noch immer vorbeischaut.

Alles neu und voller Lust – macht der..nun ja.. August. ;)

Das wusste ich ja gar nicht..

July 30, 2007 at 11:20 am | In german only, silly thoughts, the usual blah | 1 Comment

Ohne Worte, würd ich sagen: ;)

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(Sorry für die Quali, auch Makro wollte nicht scharf werden)

Crocs – Kein Ende in Sicht?

July 30, 2007 at 11:12 am | In fashion victim, the usual blah | 3 Comments

Als schön kann man sie ja nun wirklich nicht bezeichnen, die inzwischen allen wohlbekannten Gummi-Clogs, die in allen kreischenden Farben zu bekommen sind. Sie sind breit, rund, und erinnern einen an schlimme Badeschuh-Zeiten. Sie sind einfach wie viele andere Modeerscheinungen (man erinnere sich an diese Fellschuhe, die man zu Miniröcken anzog, wie war nochmals deren Name?) ein Zeichen der schnellen Gewöhnung der Menschen an Trends, schön wird plötzlich, was Mode ist, und nicht unbedingt, was gefällt. Wer nun denkt, dass ja bald der Winter Einzug hält und damit auch das Schwinden der Crocs, den muss man an dieser Stelle enttäuschen, es wird sie nämlich auch in einer Fellversion geben. Wenigstens kann man sagen, dass das Material, woraus diese Quälgeister hergestellt sind, nämlich das PCCR (Proprietary closed-cell resin, danke Wikipedia!) keine eventualvorsätzliche Geruchsbelästigung auslösen, da sich aufgrund fehlender Poren Bakterien und anderes Getier nicht so schnell festsetzen kann. Ausserdem wurden diese herrlichen Schuhe ursprünglich gar nicht für den täglichen Gebrauch erfunden, und erfüllen im Pflegeberuf ihre Aufgabe als Gesundheitsschuh hervorragend. Nichts desto trotz muss man anfügen, dass auch in den Zeiten “erlaubt ist, was gefällt” gewisse Dinge nach wie vor einfach nicht gehen, weil sie die Augen der Mitmenschen aufheulen lassen und höchstens ein Ziel, nämlich aufzufallen, erfüllen. Ob positiv oder negativ ist dann ja auch egal, könnte man meinen.

Jedenfalls bin ich heute hocherfreut auf eine Website gestossen, die mir absolut aus den schmerzenden Augen spricht und mich zugleich beruhigte, da man in letzter Zeit schon eher den Eindruck bekam, man sei ganz alleine mit der Unlust gegenüber dieses Trends.

In diesem Sinne: Viel Spass.

Von männlichen Schaumschlägern und dem kleinen Unterschied

July 29, 2007 at 7:24 pm | In feelings, german only, the usual blah | 4 Comments

Frau trifft auf Mann, sie ist fasziniert von ihm, er auch von ihr. Irgendwann einmal kommt zwangsläufig die klassische Einladung zum Abendessen in des Mannes Haus. Vielleicht wird diese auch etwas ausgedehnter, was oftmals mit einschliesst, dass die Frau auch in den Genuss der Nasszelle des Gastgebers kommt, möchte man doch einen gepflegten Eindruck hinterlassen. Im besten Falle, so ergings mir zumindest in den letzten Jahren, trifft man auf eine ausreichende Auswahl von zwar herb-männlichen aber durchaus brauchbaren Duschmitteln und Shampoos. Im allerschlechtesten aller Fälle stellt man sich auf die Zehenspitzen, um das Territorium mit nur möglichst wenig Eigenhaut zu berühren, greift zur erlösenden Duschgelflasche, die leider bei näherer Betrachtung nicht bloss fast leer ist, sondern auch eine Shampooflasche, die schon seit längerem auf die eigentlich notwendige Ersetzung wartet. Was zu tun ist, wissen ja die meisten: Wasser rein, einmal gut schütteln, und raus das Zeug! Wenn einem bloss nicht die Schamröte ins Gesicht steigen würde, ob der bevorstehenden Erklärung, dass da mal eine Einkaufstour nötig wäre, und dem Gefühl, ganz und gar nicht sauber zu werden. Kommt doch nicht darauf an, könnte man sagen, ist doch alles bloss Seife und reinigt. Liebe Herren, und damit meine ich nun die, die den Unterschied zwischen Shampoo und Duschgel nicht kennen, die zwei Produkte wurden tatsächlich dazu entwickelt, auf die unterschiedlichen Regionen wie Haar und Körper zu wirken und nicht einfach als Schikane, um das so oder so schon überreizte Gehirn noch zum totalen Absturz zu bringen. Man geht doch nur zu gerne alle Einzelteile für sein Auto einkaufen, oder für den heimischen Computer, oder steht sich stundenlang im Plattenladen die Beine in den Bauch. Dann sollte es doch im Bereiche des Möglichen liegen, im Einkaufszentrum einfach zu dem Shampoo auch noch die kleine Schwester, das Duschgel zu gesellen. Das hat Vorteile auf der ganzen Linie, glänzendes Haar, babyweiche Haut und Damen des Herzens, die sich pudelwohl fühlen in euren Gemächern der Sauberkeit. Wenn der Unterschied wirklich nicht vorhanden wäre, dann hätte man gerade so gut bei der guten, alten Kernseife und dem grossen Spritzer Kölnisch Wasser bleiben können.

Vielleicht klingt da teilweise noch die alte Schule nach, wonach es unmännlich sein soll, sich zu pflegen. Wo rauhe Stellen als DAS Accessoire des arbeitenden Mannes galt. Man vergisst allerdings, dass wir schon einen enormen Schritt getan haben, seit der Zeit der Perücken und des Puders, warum also nicht gleich den Weg zu Ende gehen?

Fazit: Eure Epidermis wird euch dankbar sein.

Berlin und die Strassenkunst

July 25, 2007 at 9:00 am | In feelings, german only, the usual blah | 9 Comments

Ich empfinde noch immer ein leichtes Nachbeben der Eindrücke, die meine lieben Begleiter und meine Wenigkeit während unseres viel zu kurzen Aufenthaltes in Bärlin (das ist kein Schreibfehler, nein nein) verinnerlichen durften. Die Stadt scheint bei einer grossen Anzahl von Schweizern, insbesondere bei Zürchern, eine einzigartige Faszination auszulösen. Schon oft durfte ich hören, man verlasse die Stadt nicht ohne einen Teil seiner Liebe zu hinterlassen. Oder einen Koffer. Kleiner Scherz am Rande. Es gibt sicherlich verschiedenste Gründe, Berlin nachträglich zu vermissen oder immer wieder hinzugehen. Für die einen sind es die schmucken und immer etwas angeschrammelten Kaffees und Bars, für die anderen das grosse Kulturangebot, oder auch die schwermütige Geschichte der Teilung. Man hört aber auch von der Ähnlichkeit mit Zürich, Berlin sei die grosse Schwester unserer Limmatstadt. Für mich sind es Details, die mir schon beim ersten Besuch im Herzchen hängen blieben. Die zugemauerten Teile der Häuser, die aufwändig oder manchmal auch nachlässig bemalt wurden. Die leichte Zurückhaltung in ihrem Wesen, und doch extrem in ihrer Erscheinung, aufgrund der Durchmischung von alt und neu. Man kann sich in der Stadt verlieren und fühlt sich dennoch zuhause. Es fehlt ihr die kokette Ader Zürichs, sie ist rauh, echt, und doch schick auf ihre Art, wie eine Frau, die ihren ganz eigenen Stil trägt, ohne sich zur Schau zu stellen. Ich oute mich nun offiziell als Fan von Streetart, nicht unbedingt im Sinne von Graffiti, es darf alles sein, Beschriftung, Tags, Veränderung von schon vorhandenen Motiven. Alles, das lebt und sich verändert, wie die Strassen. Während des sehnsüchtigen Stöberns landete ich hier, und das sagt eigentlich schon mehr als tausend Worte.

Berlin, ich komme wieder!

Warum ins Theater..

July 24, 2007 at 9:11 am | In feelings, german only, silly thoughts | Leave a Comment

..wenn der geschätzte Herr M. von der SVP einen mit wunderbaren Showeinlagen entzückt? Die Dramaturgie kann sich sehen lassen, mal dagegen, mal dafür, nun schon immer dagegen gewesen, aber dummerweise schon den gegnerischen Vertrag unterzeichnet. Es wird eng, er bestreitet die Unterschrift, kann es aber nicht mit Sicherheit sagen. Denn erst war sie da, die Signatur,  magischerweise jedoch schon wieder verschwunden. Herrlich spannend, bis zum Schluss. Wie wird diese Geschichte, die das Leben schrieb, wohl ausgehen? Wer ist schuld an diesem Durcheinander? Er selbst, oder waren es doch wieder bösen Medien?

Fazit: Kleingedrucktes sollte gelesen werden.

Fazit2: Ich kauf mir schon mal Popcorn, äh nein, das tut man ja im Theater gar nicht.

Mein Blog ist fast nix wert..

July 23, 2007 at 12:31 pm | In german only, the usual blah | 5 Comments

Dies fand ich dank Rouges Beitrag heraus, in dem netterweise der Link zum Tor der Wahrheit gepostet wurde. ;)


My blog is worth $2,258.16.
How much is your blog worth?

Stadtzürcher, der Sommer und die Ruhe

July 23, 2007 at 8:00 am | In beloved zoorich, feelings, german only | 2 Comments

(Besten Dank dem lieben noo, der mich auf den Beitrag auf Ronorp aufmerksam gemacht hatte ;) )

Dass Ronorp sich teileweise zu einer Tummelwiese für unzufriedene Mitbürger Zürichs entwickelt hat, muss man hier ja nicht sonderlich betonen. Eben diese Wiesen, auf denen man sich tummeln kann, oder besser die Holzstege, die dem gleichen Zwecke gelten, gerieten ins Kreuzfeuer einiger unzufriedenen Badigästinnen, denen das Herumrennen und -schreien der Kinderchen auf den Keks geht. Man giert nach Ruhe in den Badis, hat man doch in seinem Job schon genug Stress und vielleicht sogar noch nervenaufreibende Kollegen, die sich wie Blagen verhalten. Alles verständlich. Es wurde bei all dem Gezeter allerdings vergessen, dass unsere jüdischen Mitbewohner Zoorichs sich darum in den Frauenbadis aufhalten, weil es ihnen oftmals nicht gestattet ist, sich in gemischte Badeanstalten zu begeben. Da stellt sich doch wohl eher die Frage, warum es denn keine kindgerechte Frauenbadis gibt, die grösser sind, und das Geschrei somit nicht die Gehörgänge empfindlicher Ruhe-Jünger irritiert. Die Neuzuzüger zu beschuldigen, halte ich für extrem schwierig, wissen wir doch, dass auch die Zürcherlis sich gerne paaren und eventuell auch mit dem Nachwuchs baden gehen möchten. Um die nötige Ruhe zu finden, gibt es doch viele schöne Möglichkeiten, wie Musik hören, Zeitung lesen (und dabei üben, Lärm auszuklammern), mit Freunden zusammensitzen und über die schönen Seiten des Lebens diskutieren. Ruhe findet man nicht, in den zürcher Badeanstalten. Dies liegt jedoch käumlich an den Kindern, wohl eher daran, dass die Orte brechend voll sind und sich die Menschlein schon fast stapeln müssen, um etwas Sonne abzukriegen. Da ist Kreativität und Flexibilität gefragt. Will ich einfach nur lesen und nichts hören, dann tu ich das eben auf einem Balkon, in einem Park oder im Bett. Will ich trotzdem baden gehen dabei, dann gibt es weiss Gott noch genug Orte, ein bisschen stadtauswärts, die sich als echte Erholungsjuwelen entpuppen. Aber wahrscheinlich weigert man sich aus Prinzip, aus der Stadt zu fahren, denn um das liebe Prinzip geht es doch eigentlich, darum, aufgrund Geborenseins in Zürich auf seinen rechtmässigen Platz zu pochen, Frust abzulassen. Dass man selbst etwas beweglicher werden muss, wenn Umstände sich verändern, kommt einem dann freilich nicht in den Sinn.

Fazit: Wer Ruhe braucht, muss sich Ruhe schaffen.

Tanzen ist wie Schreiben..

July 22, 2007 at 6:03 pm | In beloved zoorich, german only, nightlife gossip | Leave a Comment

Es mach die Seele frei, lässt die Augen leuchten und die Mundwinkel hochziehen. Vor allem, wenn die Verschmelzung des Körpers mit der Musik für einmal nicht in so verkokst verkorkst-/verklemmtem Umfeld stattfindet. Es lohnte sich also durch und durch, wieder einmal den langen, beschwerlichen Weg in die gute alte und rote Fabrik hinter sich zu bringen. Mit der richtigen Vorarbeit, will heissen ein wenig Rum gegen die Kälte und den Regen, ein wenig Sudoku für das Hirn (ja, ich liess es mir beibringen!), und Lachen für die Seele, geht das auch ganz gut. Mit der Wärme der Erinnerung an frühere Clubbing-Zeiten im Bauch, betrat man also die vermalten aber würdevollen Räume und wurde nicht von gähnender Leere empfangen. Dafür von einem Haufen sympathischer junger und alter Mittänzer, aus allen Ecken der Szenen Zürichs, und von einer Musikanlage, die dunkel an illegale Parties erinnerte. Baseballcaps tanzten mit Seidenschals, Punkfrisur mit Hippiehaaren, Goth-Röcke mit Stöckelschuhen. Man wurde auch nicht argwöhnisch angeschaut, als die Frisur nicht mehr sitzte oder sich das eine oder andere Schweisströpfchen auf die hauseigene Stirn begab, auch nicht mal dann, als man sich zu später Stunde zu eher ungewöhnlichen, aber wundervoll spassigen Tanzmanövern hinreissen liess. Es tat gut, sich frei zu fühlen und die Arme in die Luft zu reissen und bemerken, dass eine Durchmischung der Ausgeh-Kulturen eben doch funktioniert. Allen Unkenrufen zum Trotz.

Fazit: Sudoku zur später Stunde macht fit für die nächste Runde. (keine Angst, das macht nun wirklich keinen Sinn)

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