Endlich mal was Sinnvolles…

June 19, 2007 at 6:40 am | In beloved zoorich, feelings, german only | 2 Comments

..das unser Herzchen erfreut, und das sicher nicht nur die Weibchen unter uns. Schon ganz und gar an den Anblick von zertrümmerten Gebrauchsgegenständen wie Telefonkabinen, Mülltonnen und wahlweise Selecta-Automaten oder deren kleine Billet-Schwester gewöhnt, wirkt der Anblick von mannshohen Malven wie Honig für die Seele der Züritierchen. Gut, bestimmt gibt es ein, zwei Ehrenbürger, die das bestimmt eine “Frechheit und Unverschämtheit” fanden, dass da ein Unhold im Auftrag ewiger Glückseligkeit Malvensamen streute.

Ich für meinen Teil möchte mich hiermit in aller Form bei unserem Blumenterroristen bedanken. Dafür, dass man seit Tagen schon staunen und fantasieren durfte. Dass einen die Riesenblumen so ganz leise an vergangene und verpasste Zeiten erinnern, und einen Hauch eigentlich unerlebten Freigeist verströmen. Hoffen wir, dass Malven auch heisse Tage überstehen, es wäre uns eine Freude.

Fazit: Der Sommer ist da.

Edit: Wegen grosser Nachfrage hier mein wunderbares Handybild dazu:

Malven

Eventualvorsätzliche Wortverwirrung?

June 13, 2007 at 1:41 pm | In german only, silly thoughts, the usual blah | 4 Comments

Es stach einem förmlich ins Auge, als man das tägliche Gratisblättchen diesen Morgen so aufmerksam wie nur eben möglich durchlas. Eigentlich gut verfasste und konsistente Texte winkten einem entgegen, mit Freude las man diese von Anfang bis Schluss durch, um dann enttäuscht in den Tramsessel zu sinken. Beim brisantesten Punkt der Texte konnten gewisse wichtigen Aussagen und schlussendlich den Kontext bestimmenden Schwerpunkte “weder dementiert noch bestätigt werden”. Wie enttäuschend. Woran soll man sich denn da noch festklammern? Hat man schon seit Jahren mit der Unsicherheit über die eigentliche Wahrheitsgetreue von Zeitungsartikeln zu kämpfen, muss man sich nun auch noch Sorgen darüber machen, ob gewisse Aussagen betroffener Politiker/Vorsitzende/sonstige hohe Tierchen innerhalb dieser Texte überhaupt existieren, oder doch nur ein wildes Gerücht waren.

Mal abgesehen davon, dass diese fünf Wörter zur Zeit offenbar hochmodisch sind, stehen sie doch als Dekoration für eine Tatsache, die man nicht so richtig beim Namen nennen möchte. Es gibt so viele Möglichkeiten. Wollte die Person keinen Kommentar abgeben? War sie nicht erreichbar, als das interview stattfand? Fing sie womöglich an zu fluchen, anstatt Stellung zu nehmen, oder sprach gar eine gänzlich unverständliche Sprache?

Schlussendlich läuft alles auf eine frustrierende Begebenheit hinaus: Diese fünf Wörter sehen zwar gut aus, bedeuten aber nichts. Wirklich einfach schlicht und ergreifend nichts. Totale, innere Leere. Immerhin lösen sie wilde Spekulationen aus, was wiederum seinen ganz eigentümlichen Reiz hat und nebenbei die Fantasie anregt.

Fazit: Ich kann weder bestätigen noch dementieren, dass ich die Bestätigung des Verständnisses bezüglich des Dementierens und Bestätigens dementieren kann.

Na, geschnallt? ;)

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