Einfach so, für mich..

April 26, 2007 at 11:50 am | In feelings, silly thoughts | 4 Comments

Du bist nun in den Bergen, wo Du immer so gerne warst. Dort, wo der Wind so schön kühl weht und man Heidelbeeren findet. Wo die Wege romantisch sind und die Aussicht ursprünglich und unvergleichlich, dort, wo Du mir immer erzähltest, dass es Feen gibt (und ich habs Dir natürlich immer geglaubt, so klein wie ich war). In den Bächen und Bergseen, in den Wolken und Sonnenstrahlen. Ich weiss nicht, wo Du genau bist. Aber ich wünsche Dir diesen Ort.

Gonna miss you.

(dieser Eintrag verlangt weder Kommentare, noch wird hier Mitleid geheischt, es musste einfach so auf “Papier” )

Wahnsinnig clever

April 26, 2007 at 8:15 am | In silly thoughts, the usual blah | 2 Comments

Es muss die Hölle sein für die Musikstudentin, die ihre Violine im Zug liegengelassen hat, in einem Moment geistiger Abwesenheit. Klar, wir alle haben schon in solch schwachen Sekunden mal einen Pulli oder ein Pack Zigaretten (gut, heutzutage ja nicht mehr) oder sogar ganze Handtaschen (räusper) unserer Nachwelt hinterlassen. Ich kann also gewisses Schulternzucken völlig verstehen. Nun, man soll sich jetzt aber mal vorstellen, man vergesse seinen Porsche im Zug. Das wäre ja der helle Wahnsinn, weil der ebenso wahnsinnig teuer ist. Wer diesen eigenartigen Gedankengang nicht ganz nachvollziehen kann, dem habe ich eine Erklärung parat, diese Violine kosten nämlich gemäss Suchaufruf im Radio Energy genau so viel wie das potenzsteigernde Objekt. Es ist völlig nachvollziehbar, dass besagte Studentin alles daran setzt, ihr Instrument wieder zu finden, weniger verständlich findet man allerdings, dass der hohe Wert dabei immer wieder so betont wurde. Die Möglichkeit, Hand auf unsere Herzen, dass die Violine ausgerechnet bei einem ehrlichen und gewissenhaften Menschen landete, ist nicht naturgemäss gegeben. Es besteht vielmehr die Chance, dass der Finder just in dem Moment seine Meinung über seine moralischen Vorstelllungen änderte, in dem er bemerkte, dass das Instrument ihm zu Luxusferien und/oder einer schöneren Wohnung verhelfen könnte. Das ist fies und misstrauisch? Nein, das ist das Bauchgefühl, das beim Hören dieser Durchsage entstand. Und man hatte eine schleichende Vorahnung, dass es der Suchenden wohl gleich erging, als sie hoffnungsvoll die Nachrichten hörte. Man konnte nämlich beinahe das Auftreffen ihrer Hand auf ihrer Stirn hören.

Schlussendlich bleibt nur zu hoffen, dass die Geschichte noch eine gute Wendung nimmt, und des Finders Herz schlussendlich genug erweicht wurde. Oder die Geige ganz einfach in Bern im Fundbüro landete. Das gibt es nämlich auch.

Fazit: Vertrauen ist gut, auslassen von Tatsachen manchmal besser

Getting older. ;)

April 16, 2007 at 7:26 am | In silly thoughts, the usual blah | 5 Comments

Heute Morgen in der Apotheke kriegte ich beim Kauf einer Sonnencreme eine Version “für die reife Haut” empfohlen, und das von einer sehr netten und sehr jungen Dame. Der Zerfall hat offiziell begonnen.  :D

This morning I bought a new bottle of sunscreen and a very nice and awfully young drugstore lady suggested me the version for “dry and mature skin”. My deterioration must have started officially. :D

Böse Fussballfans, ab in die Manege!

April 10, 2007 at 7:16 am | In beloved zoorich, feelings, german only | 3 Comments

Nachdem mir gestern, Ostermontag, um ungefähr 14.40 Uhr ungefähr hundert volltrunkene sogenannte Fussballfans mich im Bus mit ihrer bierfahne und ihrem leicht aufdringlich aggressiven Unterton beglückten und in meinem Innern so etwas wie eine Sinnkrise auslösten, wusste ich, ich muss mir mal Gedanken zu diesem von mir nicht so priorisierten Thema machen.

Es gibt zwei Sorten von Fussballfans. Solche, die tatsächlich wegen des Spiels ins Stadion fahren und wissen, was FCZ (FCB, YB undsoweiter) ausgesprochen bedeutet. Die kriegen wahrscheinlich die zehn verquetschten Plätze ganz am Rande der Fankurve, damit sie nicht negativ auffallen. Der Rest des Stadions füllt sich mit der zweiten Sorte der Gattung Fussballfans. Die, die sich schon vor dem Spiel ein paar Tell-Bierchen reinschütten müssen, damit sie sich nachher nicht vor Angst in die Hose machen, wenn die eigentliche Action losgeht, nämlich das Hauen der gegnerischen Fans.

Eigentlich gäbe es die Patentlösung für diese problematischen Konstellation: Eine separate Veranstaltung für die Prügelknaben! Ein Stadion, nur für sie reserviert. In der Aufwärmphase gäbe es Bier aus Schläuchen statt des rücksalzenden Sportgetränks. Das wäre dann Pflicht und keiner dürfte auf das Feld ohne mindestens 2 Promille im Blut betreten. Und dann dürften sie sich auf dem Rasen tummeln wie früher die Gladiatoren und sich von mir aus verkloppen. Das wäre doch wunderbar! Dann hätten die sportlichen unter den Fans endlich wieder Ruhe und könnten ohne Ängste Fussballliedchen trällern (oder kreischen) und die anderen müssten nicht erst das mühsame Spiel abwarten, bevor der eigentliche Spass losgeht. Selbstverständlich bestünden die Zuschauerränge dann aus Polizisten, die ebenfalls ungestört mit ihren Tränengaspistolen spielen könnten.

Fazit: Nicht überall wo Fussball draufsteht, ist auch Sportlichkeit drin.

Fazit2: Bier am Mittag reingehauen, lässt einen ganz schön blöd ausschauen.

EDIT: Leider hat sich aufgrund Stress offenbar (danke noo!) der eine oder andere peinliche Fehlerteufel eingeschlichen, hoffe jedoch, dass sich trotzdem irgend jemand amüsiert hat. ;)

Frohes Eiersuchen!

April 5, 2007 at 1:42 pm | In german only, the usual blah | 3 Comments

Endlich haben wir es geschafft. Während ungefähr zwei Monaten (oder war es doch gleich nach der Weihnachtsdekoration?) versuchten wir, den bonbonfarbenen Dekos in den Schaufenstern so wenig Beachtung wie möglich zu schenken, schlugen Haken um überdimensionale Schokoverpackungen und bedrohlich aussehenden Monsterhasen, oder  zappten durch die Fernsehkanäle, bloss, um nicht schon wieder an das Fest der zusammengeschmolzenen Schokofiguren, mit teilweise völlig verantwortungslosen Gesichtsausdrücken,  zu denken. Den eigentlichen Sinn und die Geschichte von Ostern haben wir ja beinahe alle vergessen, oder gar nie richtig gekannt (und da bin ich keine Ausnahme, ehrlichgesagt), aufgrund dieser alljährlichen Konsumberieselung. Natürlich ist das Fest schön für die Kinderchen (bevor da Aufschreie von meiner Leserschaft reinschneien) ihnen wird das ja auch gegönnt, man erinnert sich ja selbst gerne daran, was für ein Highlight beispielsweise ein Osternestchen im Backofen für uns darstellte.

Aber gut, man darf am Gründonnerstag um sechzehn Uhr nach Hause (ausser ein paar ganz Armen, deren Namen ich nun nicht erwähne) und der nächste Arbeitstag liegt verhältnismässig weit weg. Dazwischen hat man genug Zeit, um nach Eiern zu fahnden, Osterfestchen zu feiern, gemeinsam mit Millionen von anderen Mutigen gen Süden zu schleichen oder ganz einfach zu schlafen.

Was auch immer Ihr tut, ich wünsche euch viel Spass dabei! ;)

P.S.: Für alle, die schon immer mal wissen wollten, was Ostern denn überhaupt ist, bitte einmal hier klicken oder wahlweise auch hier

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