Oho!

May 5, 2008 at 7:18 am | In silly thoughts | No Comments

“Geniessen sie den Sommer dort, wo er stattfindet”

Hat IKEA nun auch ein Reisebüro? ;)

Mir fehlen die Worte

May 2, 2008 at 8:27 pm | In silly thoughts, silly thougths | No Comments

Liebe (schon ehemalige?) Leserinnen und Leser,

Bitte entschuldigt meine erdrückende Stille. Es ist nicht so, dass mir die Worte fehlten, im Gegenteil, es gäb wahnsinnig viel zu erzählen. Auch fehlt es nicht an ironisch gefärbten Anekdoten. Es ist nur so, dass ich meine Ergüsse auf die Nachtstunden verschieben müsste, da sonst keine Zeit vorhanden wäre, hier etwas zu hinterlassen. Nur sähen dann meine Beiträge traurig und verwirrt aus, da ich dann schon halb träumte, und das will ja niemand, nicht wahr?

 

Nun ja, vielleicht findet sich ja im Sommer (!!) einmal eine Zeit der Musse, in der ich dann meine so aufregenden Memoiren hinterlasse. Bis dahin eine warme und sonnige Zeit!

Das noch immer nicht leiser gewordene Mariechen ;)

Nee, is klar

February 12, 2008 at 2:16 pm | In silly thougths, usual blah | 4 Comments

Yahoo und Microsoft: Der geplatzte Mega-Deal?
Microsoft entäuscht über Yahoo’s Absage

Diese Überschrift verdient eigentlich schon fast einen Preis.
(gefunden in der Online-Ausgabe einer Abendzeitung)

Über gewisse Männer und offene Bücher

January 29, 2008 at 4:19 pm | In silly thougths, usual blah | 3 Comments

Gewisse Herren der Schöpfung (und ja, es gibt Gott sei Dank ganz andere Beispiele) haben noch nicht herausgefunden, dass man in offenen Büchern lesen kann. Insbesondere wenn die Schriftgrösse des Textes schätzungsweise 24 Punkt beträgt, er auch noch fettgedruckt und rot ist und uns ins Gesicht schreit: Ich will dich ins Bett kriegen! Bitte. BITTE! (Die Explicit-Version kann man persönlich bei mir anfragen, aber es hat auch Kinder im Web, die man nicht verderben will, nicht wahr?). Faszinierend an diesen Büchern, äh Männern, ist ja, dass sie es auf unglaublich ausgeklügelte Weise schaffen, einen aus dem Lager der Vergangenheit wieder auszugraben. Einige haben wahrscheinlich ein schlaues Büchlein, in dem sämtliche Koordinaten der Frauen enthalten sind, womit man sie ganz leicht und jederzeit wieder aufspüren kann und wenn man eine Suchanzeige dafür aufgeben muss. Andere benutzen Google oder Klassenfreunde. Welchen Weg sie auch immer einschlagen, das Resultat ist jedesmal unbezahlbar witzig und ähnelt sich im Inhalt. Grundsätzlich geht es meist darum, dass sie wirklich unglaublich fest an uns denken mussten (eigenartig, und das nach so langer Zeit?) und gerne wissen möchten, was wir denn heute so machen würden und wie es uns ginge (seltsam, das hat uns doch früher auch nicht interessiert). Den Todesstoss der Unterhaltung gibt Frau dann just in dem Moment, wo sie entweder zu viel über sich selbst schreibt, oder ganz erfreut erwähnt, dass sie einen Freund habe.

Was lernen wir daraus? Nun ja, wir Frauen kochen gerne und essen frisch, gewisse Männer wärmen lieber die alte Suppe wieder auf. Bloss dass die offenen Männer-Bücher das ein wenig ehrlicher tun könnten, die Antwort wäre wahrscheinlich die selbe. ;)

Oh, du fröhlicher Konsum!

December 11, 2007 at 1:46 pm | In german only, silly thougths, usual blah | No Comments

Ich bin mir im Klaren, dass das Filmchen, das mir heute von einer Freundin zugeschickt wurde, schon etwas betagt ist. Trotzdem erinnert es uns mal wieder daran, wie schnell wir Menschen zu hungrigen Tieren mutieren, wenn es darum geht, irgendwie Sesterzen sparen zu können. Auch steigen wieder die alljährlichen Horror-Einkaufsszenarien um Weihnachten ins Bewusstsein und all die guten Gründe dafür, in dieser Zeit einen grossen Bogen um Warenhäuser zu schlagen und die damit verbundenen Futterneidkämpfe zu vermeiden.

Unsinnig an solch Szenarien ist ja, dass man sich genau in diesen Momenten wohl am weitesten vom Sparen oder einem sonst sinnvollen Lebensstil entfernt. Es geht ums Hamstern, mich dünkt sogar, dass es sich fast um eine Sportart handelt, wer denn nun mit den meisten Mixern, Computern, Spielen und Monitoren rausrennt. Man könnte sogar vermuten, dass da der tief verborgene, ursprüngliche Reflex des Vorratsammelns wieder emporsteigt, sozusagen der nackte Kampf um das Überleben.

Danach sassen wohl so einige Familienväter in ihrer von Geräten überquellenden Wohnzimmern, sich fragend am brummenden Schädel kratzend, was da in diesen Stunden wohl in sie gefahren sein mochte. Konsumkater, ahoi.

Wasserwerk - einmal durch die Mangel

December 10, 2007 at 9:57 am | In german only, nightlife gossip, usual blah | 11 Comments

Im Berner Wasserwerk werden Musikstile neu erfunden, ob man das nun will oder nicht. Letzten Samstag an der Teki Latex’ Birthday Party drehten die Veranstalter Liebhaber des elektronischen Sounds durch die musikalische Mangel.

Mit der Erwartung, Electro hören zu dürfen, fielen wir also spätnachts ins Wasserwerk ein. War alles noch so wie vor ein paar Jahren, heiss und überfüllt, sanft renoviertes Industriegebäude mit anständiger Akustik. Soweit so gut. Bloss, dass uns der Private-Fiction-Progihouse gehörig auf den Senkel ging. Naja, mal etwas trinken, das kommt dann schon, man muss ja schliesslich offen und locker sein. Einen Blick auf den sehr betrunkenen DJ (der leider auch noch Geburtstag hatte) liess jedoch die Hoffnung auf Besserung stark sinken und weil man ja schon Ausgeh-Profi ist und somit auch eine gewisse Intuition für den Verlauf einer Fete entwickelt, kams genau so, wie man es sich in den schönsten Albträumen nicht ausgemalt hätte. Die Fangemeinschaft auf der Bühne vermochte nur kurz über den wahrlich unkreativen Musikgeschmack hinwegzutäuschen, den umso kreativeren “Mixstil” lassen wir hier einmal gütig unter den Tisch fallen. Ganz leise tauchten Erinnerungen an die erste Schulfete auf. Bloss ohne Aufregung und Verlegenheit, dafür aber mit vielen, betrunkenen, 20Jährigen Mackern. Ich kann nicht so genau sagen, wann genau es mit meinem Humor aufhörte. War es beim hyperaktiven Remix von Nenas “99 Luftballons” (inkl hochgepitchte Mickey Mouse-Stimme!) ? Oder doch bei Snoop Dogg?

Zugegeben, wir waren absolut falsch informiert, was das Konzept der Party anbelangte. “Alles, was man auf dem Dancefloor so hören will” verspricht ja nicht wirklich eine Sparte, sondern eher lustige Party-Knaller, die man “einfach wieder einmal hören muss”. Das Irritierende war dann schlussendlich aber gar nicht der schauerliche Mix von Dance-Klassikern und Justin Timberlake, sondern eher das kurze, aber äusserst verstörende Gespräch mit einem der Veranstalter. Er bejahte nämlich meine Frage, ob denn eigentlich nicht Electro laufen müsse. Ja, weiss der denn etwas nicht, was er so zusammenorganisiert? Er warf sogleich eine Gegenfrage in die Runde, was ich denn so unter Electro verstünde. Wild gestikulierend erklärte ich ihm etwas von wegen Breakdance und all den daraus folgenden Weiterentwicklungen wie Electro House oder Breakbeats undsoweiter. Arrogant, so wie er zu Beginn schon wirkte, antwortete er mir verheissungsvoll, dass das falsch sei. Ich musste leer schlucken. Offenbar wusste ich all die Jahre nicht, was Electro ist. Denn gemäss des charmfreien Organisators sei das “alles, was mit elektronischen Geräten erzeugt wurde”, will heissen von HipHop bis zu all den unentbehrlichen Geschichten wie Ace of Base und sogar Bonnie Tyler. Vielleicht sind das ja die kulturellen Unterschiede zwischen Bern und Zürich, aber wenn mich nicht alles täuscht, heisst das Partykonzept bei uns Fez und Electro ist ganz etwas anderes.

Also, lieber Herr “Ich krieg jedes Bunny ins Bett”, hiermit kläre ich sie hochoffiziell über den Begriff auf - und womit geht das besser als mit Tante Wikipedia?

Electro (Musikstil)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Wechseln zu: Navigation, Suche

Mit Electro, manchmal auch Electro Funk oder seltener Electro Boogie, wird eine Variante der Elektronischen Tanzmusik bezeichnet, deren Hauptmerkmal die konsequente Verwendung elektronischer Musikinstrumente sowie eines typischen, funkigen tanzbaren Beats ist (besonders oft hergestellt mit dem berühmten Drumcomputer Roland TR-808, in neueren Tracks auch dem härter klingenden TR-909).

Electro als Musikstil ist nicht zu verwechseln mit der Sammelbezeichnung Electro, deren Unterarten sich unabhängig davon ab Ende der 80er Jahre im EBM- und Industrial-Umfeld entwickelten.

Electro wird in den USA generell in die Hip Hop-Szene eingeordnet, viele Tracks der Anfangszeit hatten Raps integriert. Die Musikrichtung war aber auch einer der Grundsteine für Richtungen wie Techno.

Wie man unschwer erkennen kann, wurde HipHop sehr wohl erwähnt, von Bonnie Tyler oder Axl Rose aber keine Spur, auch wenn deren Klänge auf einer Stromgitarre erzeugt wurden. Denn selbst wenn ich in der Zukunft in Zürich verkehre, wo ja angeblich nur Techno läuft, hätte ich darauf wetten sollen.

Bleibt nur noch anzumerken, dass wir grundsätzlich nichts gegen Klassiker haben. Auch an diesem Abend liefen teilweise Stücke, die man wirklich gerne mal wieder hörte. Allerdings gibt es auch bei dem Konzept des Erinnerns Spreu und Weizen, das man zu trennen wissen muss.

Fazit: Auch der Veranstalter sollte zwischendurch auf seine Flyer schauen.

Jill Scott - Gott?

November 29, 2007 at 10:53 pm | In beloved zoorich, german only, the usual blah | No Comments

Erst liess man sich berieseln mit funky Sounds, vielleicht unbekannt, da man das neueste Album zuvor noch nicht gehört hatte, langsam wippte man mit, noch etwas gehemmt und auf leisen Sohlen, und doch voller Erwartung. Sie lächelte ihr breites Lächeln, das einen sofort mitriss und zwang, es ihr gleich zu tun. Man merkte, dass ihr Talent die Poesie ist, ganz fein und unaufdringlich webte sie ihre Geschichten zwischen die Lieder, wie ein goldener Faden durch Samt, lasziv, zum Bersten sexy und doch ganz mädchenhaft. Langsam übernahm ihre Stimme die Macht über einen, mal ganz leise und tief, dann wieder hoch, wie der erste morgendliche Sonnenstrahl, der sich golden und hell durch die Wolken kämpft. Gerne liess man die Gänsehaut über den Körper rieseln, man selbst wurde ihre Stimme, ihre Musik, ihr Lachen. Immer wieder tauchten persönliche Favoriten auf: A Long Walk, und man spazierte mit, oh ja, mit Tränen in den Augen. Die Stimmung stieg auf den Siedepunkt, sogar die Zürcher Tierchen vergassen ihre Zurückhaltung für einmal und bewegten sich alle in ihrem eigenen Rhythmus, tobten, oder schlossen die Augen. Whatever. Sie durfte nicht aufhören, man rief sie zurück, um ihre Honigstimme noch einmal zu hören. Yeah, It’s Love, man glaubte schon gar nicht mehr daran, aber es erklang, die Menge bildete eine wogende Welle und das Herz schlug höher. Ob es wohl noch käme, das Lied, das man sich insgeheim wünschte? He Loves Me, schmerzhaft in die Länge gezogen, einmal in erschütternder Sould-Diven-Manier gesungen, einmal in Oper-Version. Ah yeah, Jill, he loves you and we love you too, yes, we do! Was danach kam, war nur noch pure Freude, kombiniert mit verzücktem Lachen und hochgerissenen Armen, eine Zugabe, man hätte nicht einmal gewagt, im Stillen davon zu träumen. You just runnin’ cross my mind, und du wirst es auch morgen und übermorgen noch tun. (ich übertreibe? Tja, wer nicht da war, war nicht dabei ;)

Oh, du wundervolle Zeit

November 12, 2007 at 8:24 am | In silly thougths, the usual blah | 2 Comments

Wo bist du nur hin? Du goldige, hübsche Zeit, die du mir das Schreiben von enorm wichtigen Texten ermöglicht hattest. Nun, eigentlich weiss ich ja, wohin du dich begeben hast. In meine hübschen Bücher,die orangen, grünen und auch violetten. Gemütlich gemacht hast du es dir dort, und doch bist du immer knapp dran. Auch die wohlbekannten Skandale blieben aus, wegen deines Umzugs. Gut, zwischendurch liess ich schon wieder die Puppen tanzen. Aber auch das hatte ich nie für die Nachwelt festhalten können.

Hiermit kann ich hochoffiziell mitteilen, dass mein armes, kleines Blog wahrscheinlich schweigen wird, die nächste Zeit. Aber ich komme wieder! Und das mit perfektionierter Grammatik (hoffentlich!) !

Gentleman - oh, du deutscher Reggaegott!

October 25, 2007 at 9:29 am | In german only, nightlife gossip, the usual blah | 2 Comments

Er hat gestern den Sommer zurückgebracht mit seiner Honigstimme, einen in warme Gefilde befördert, Erinnerungen an lang vergangene Ferien in Jamaika geweckt und meiner Wenigkeit und deren Begleitung ein verzücktes Lächeln auf das Gesicht gezaubert. Der Abend hielt, was er versprach, das Feuerzeug wurde geschwenkt, Babylon verbrannt, die Hände nach oben gerissen, passiv-gekifft, das verlorene und panikartig gesuchte Haschbröckchen unserer Nachbarn an gewissen Schuhsohlen wiedergefunden und auf das Ganze noch mit einem Bierchen angestossen. Durchschnittsalter 18? Egal. Denn mit unserem Gekreische und Gehample fiel die erst kürzlich erlangte Reife so gar nicht auf. Mädels, nehmt euch in Acht!

Stille Orte - Grosse Veränderungen

October 9, 2007 at 9:28 am | In silly thougths | No Comments

Sicherlich gibt es erquickendere Themen, als das stille Örtchen. Trotzdem muss erwähnt werden, dass sich die Innenarchitekten auch da sehr kreativ geben können, wenn sie denn wollen. Eine der grossartigsten Erfindungen ist sicherlich das Unisex-Klo. Man erinnere sich: Ally Mc Beal, geheime Gespräche, die garantiert von der betreffenden Person belauscht wurden, die Spül-Fernbedienung, lauschiges, gemeinsames Händewaschen?

Nun, aufgrund äusserer Umstände kommen neuerdings gewisse Personen in den Genuss eines solch emanzipierten Ortes. Wer sich nun denkt, dass das in irgend einer Weise aufregend oder lustig sein soll, der sollte einmal mit eigenen Augen sehen, was passiert, wenn Weiblein und Männlein da zufälligerweise aufeinander treffen. Verschämt zu Boden guckend waschen sie sich hurtig die Hände und versuchen den Drang, ihre Frisuren oder Ähnliches vor dem Spiegel zu korrigieren, zu unterdrücken. Man weiss ja auch gar nicht, wie man da kommunizieren soll, da nun der übliche Tratsch verboten ist. Was soll man schon sagen? “Na, auch mal ne kleine Pause eingelegt, höhöhö” ist sicherlich schonmal nicht sehr angebracht. Ist ja irgendwie verständlich, dass man sich ein wenig unbehaglich fühlt, schliesslich ist das der Ort des Geschehens, wenn es um die kleinen Tricks im Alltag geht. Der Ort des neusten Klatsches und der Kosmetik, des Privatlebens. Man will doch nur ungern zugeben, dass man den ganzen Tag bloss immer nur so frisch aussieht, weil man sich beispielsweise alle zwei Stunden die Zähne putzt, Yoga übt oder jedesmal die Haare zurecht macht. Das sind die kleinen Geheimnisse des alltäglichen Lebens, die nicht einfach so, bloss weil einem das Zusammenleben so aufgezwungen wurde, aufgedeckt werden dürfen, ansonsten werden wir zwar nobel, aber vollends abgeklärt und vielleicht sogar geschockt zu Grunde gehen.

An diesem leicht peinlichen Beispiel sehen wir, dass dieses System des stillen Ortes vielleicht im Fernsehen zum Schenkelklopfer wird, im realen und vor allem schweizerischen Umfeld müsste man da etwas behutsamer vorgehen und die Menschen seelisch darauf vorbereiten, zum Beispiel mit Rollenspielen oder ein paar Beispielen von angebrachten Gesprächsthemen, die man in einer solchen Umgebung anschneiden könnte. Klar, es muss vorwärts gehen im Leben, es gibt einige Horizonte zu erweitern. Hier jedoch dürfte ausnahmsweise mal alles beim alten bleiben.

Fazit: Das Leben ist spannend genug. ;)

Next Page »

Blog at WordPress.com. | Theme: Pool by Borja Fernandez.
Entries and comments feeds.